Getreide- und Ährenwickler

Schadbild: Ab Mitte April bilden sich in den Getreideblättern ca. 1 cm lange und 1-2 mm breite Minen parallel zu den Blattnerven. Später verlässt die Raupe die Mine und verursacht Fenster- und Schabefraß an den oberen Blättern. Dann werden die Blätter mit einem Gespinst eingewickelt. Die Ähren werden schartig, Fraßgänge und Kotkrümel entstehen n den Körnern. Die Raupen können sich auch durch Blattscheiden bis in den Halm durchbohren, Halm bleibt dann stecken oder bricht später um. Nicht der Falter, sondern die Raupe schädigt und alle Getreidearten sind betroffen.

Bekämpfung: Bekämpfungsschwellenwert: 2 Blattminen auf 3 Trieben. Bekämpfung: Speziell zugelassene Insektizide gegen Jungraupen in Blattminen oder bei erstem freiem Fraß vor dem Beginn des Einspinnens. Oft eine Behandlung der Feldränder in Nähe der Flurgehölze usreichend.

Weitere Hinweise: Der Beginn und die Intensität des Zufluges lassen sich mit weißen Leimtafeln, Gelbschalen oder Pheromonfallen kontrollieren. Bei Regen findet kein Flug statt.